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LENA und JUNO

Die letzten Jahre haben zu wichtigen Entdeckungen auf dem Gebiet der Niedrigenergieneutrinophysik geführt. Im  SNO-Experiment wurden Flavorübergänge von solaren Elektron- zu Muon- und Tauneutrinos gezeigt. Weitere Hinweise auf Neutrinooszillationen von Elektronantineutrinos aus Kernreaktoren wurden im KamLAND-Experiment gefunden. Im Jahr 2007 begann das Borexino-Experiment mit der Datennahme und demonstrierte das große Potential der Flüssigscintillatortechnologie beim detektieren von geologischen und solaren Neutrinos. Basierend auf dieser Erfahrung wurden LENA und JUNO als die nächste Generation der Neutrinodetektoren vorgeschlagen.

Der JUNO-Detektor (Jiangmen Underground Observatory) ist als sphärischer 20 Kilotonnen Flüssigszintillatordetektor nahe Jiangmen, China geplant. Das Ziel des Experiments ist die Ermittlung der Neutrinomassenhierarchie durch Messung von Oszillationseffekten von Neutrinos aus nahe gelegenen Kernreaktoren.

Basierend auf einem 50 Kilotonnen Target und bestehend aus Flüssigszintillator wird LENA ( Low Energy Neutrino Astronomy) niedrig energetische Neutrinos als Sonden für astronomische Objekte wie die Sonne, Kernkollapssupernovae und die Erde selbst benutzen. Das wissenschaftliche Programm wird außerdem Teilchen- und Neutrinophysik beinhalten, wie die Messung der Neutrinomassenhierarchie, sowie die Suche nach Nukleonzerfällen.

Layout of the LENA Detecttor
LENA-Detektor Aufbau
JUNO-Detektor Aufbau

Die Aachener Arbeitsgruppe

 

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