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Fortgeschrittenenpraktikum für Bachelor


 

Die hier beschriebenen Regelungen betreffen das Fortgeschrittenenpraktikum (Bachelor).


1. Zeitraum

  • Die Versuche finden in der vorlesungsfreien Zeit im Wintersemester statt, d.h. typischerweise in den Monaten März/April. Versuche umfassen Teilchenphysik und Festkörperphysik.
  • Studierende belegen insgesamt 8 Versuchstage: 4 Tage Teilchenphysik + 4 Tage Festkörperphysik. Die übrigen Tage dienen der Vorbereitung und Auswertung.
  • Vorkurs findet während des Semesters statt, jeweils Mittwoch 12:15 - 13:45. Zulassungstest am Ende des Semesters, der genaue Termin wird in der Einführungsveranstaltung bekannt gegeben.


2. Wo sind die Versuche?

  • Versuche beginnen um 9:00. Individuelle Absprachen zwischen Betreuer und Praktikanten sind möglich.
  • Räume für den Teil "Teilchenphysik" sind im blauen Flur 1.Etage: 28B104, 28B 106, 28B 109
  • Der Versuch T9 findet im CIP Pool statt.
  • Die Versuche im Teil "Festkörperphysik" finden im linken Modulbau statt (siehe FK Webseite).

3. Vorbesprechung

  • Voraussetzung: Studierenden haben sich anhand der Anleitung und weiterführender Literatur vorbereitet. Vorkursmaterial zum Thema ist bekannt (Folien in L2P). Hierzu gehören z.B. auch Vorüberlegungen über Aufbau und Methode, Schrittweiten von Messungen und die Zeitplaung einzelner Versuchsabschnitte.
  • Dauer Vorbesprechung: 30 - 90 Minuten
  • Möglichst individuelle Bewertung
  • Bei ungenügender Vorbereitung kann der Versuch nicht durchgeführt werden -> Nacharbeiten, ca. 2 h später erneute Vorbesprechung.

4. Versuchsdurchführung

  • Gruppen zu je zwei Teilnehmern. Ein Wunschpartner kann (muß aber nicht) bei der Anmeldung angegeben werden. Haben Sie keinen Partner, melden Sie sich so an und wir teilen Ihnen jemanden zu.
  • Schritte zur Durchführung sind der Versuchsanleitung zu entnehmen.
  • Informieren Sie den Betreuer über den Fortgang Ihrer Arbeit. Für Fragen steht er zur Verfügung.
  • In diesem Praktikum sind Sie ausdrücklich aufgefordert, die Versuche zu erweitern, neue Ideen einzubringen, Fehler zu beheben und so weiter. Ihr Versuchsbetreuer wird Ihnen dabei natürlich behilflich sein.
  • Mittagspause mit dem Betreuer absprechen.


5. Versuchsauswertung (Protokoll)

  • Die Auswertung erfolgt im Rahmen eines Protokolls, das selbständig angefertigt werden muss.
  • I.a. wird pro Gruppe ein Protokoll abgegeben. Individuelle Auswertung ist auch möglich, jeder Teilnehmer kann ein Protokoll abgeben.
  • Jeder Versuch der Täuschung führt zum Ausschluss vom Praktikum.
  • Abgabe des Protokolls innerhalb von 2 Wochen bei dem Betreuer.


Das Protokoll soll für jeden Versuchsabschnitt in knapper und übersichtlicher Form enthalten:

  • Ziel der Messung (weniger als eine Seite!!). Keine Kopien aus der Anleitung!
  • Kurze Erläuterung zum Versuchsaufbau und zur Versuchsdurchführung (ggf. mit Skizzen)
  • Auswertung der Messergebnisse in geeigneter Form (z.B. Tabelle, graphische Auftragung)
  • Fehlerbetrachtung
  • Kurze aber prägnante Diskussion des Endergebnisses.Vergleich mit Literatur oder Erwartungswerten. Diskussion eventueller Abweichungen.

Das Protokoll soll nicht enthalten:

  • Wiederholende Erläuterungen aus dem Text der Versuchsanleitung
  • Überflüssige Beschreibungen des Versuchsablaufs bzw. Angaben zu Versuchsbedingungen, die zum Messergebnis nichts Wesentliches beitragen

6. Account für den CIP Pool


Falls Sie noch keinen Account besitzen, lassen Sie sich von Herrn Winkler Raum 28A205, Telefon 80-27283, einen Account im CIP-Pool einrichten. Dieser wird auch für die Versuchsauswertung nützlich sein. Informationen zu den Nutzungsbdingungen finden Sie auf den Webseiten der zentralen EDV Dienste.


7. Bewertung

  • Alle Versuche müssen absolviert werden.
  • Benotet werden für jeden Versuch die Kategorien "Vorbereitung", "Durchführung" und "Auswertung". Jede Kategorie wird mit 0, 1, 2 oder 3 Punkten bewertet. Halbe Punkte sind zulässig.
    • Höchste Punktzahl "3" für sehr gute Vorbereitung/Durchführung/Ausarbeitung.
    • 2 Punkte bei kleineren Mängeln
    • 1 Punkt bei groben Mängeln
    • Details siehe hier. Es dürfen auch 1/2 Punkte vergeben werden.
    • 0 Punkte für nicht erbrachte oder mangelhafte Leistung in den Kategorien "Durchführung" (d.h. Versuch nicht sinnvoll beendet) und "Auswertung" (Protokol nicht abgegeben oder mangelhaft).
    • Protokoll mit 0 Punkten müssen nicht überarbeitet werden.
  • Zwei-Tages Versuche werden doppelt gewichtet, im Vergleich zu eintägigen Versuchen.
  • Individuelle Benotung ist möglich, wenn beide Gruppenpartner eigene (unterschiedliche) Protokolle abgeben. Gibt die Gruppe ein gemeinsames Protokoll ab, bekommen beide die gleiche Note.
  • Alle drei Kategorien werden möglichst individuell (pro Person) bewertet.
  • Aus den Bewertungen der einzelnen Versuche erstellt die Praktikumsleitung eine Gesamtnote. Die minimale Punktzahl zum Bestehen des Praktikums ist 32 (= Note 4.0). Max. Punkte = 72 (= Note 1.0). Dazwischen wird gleichmaessig abgestuft, d.h. Note 1.0 bei 72 - 68.5 Punkten, Note 1.3 bei 64.5 - 68 Punkten, usw.
  • Achtung: entsprechend der gesetzlichen Regelung muß der Strahlenschutzbogen (Teilchenphysik) mit den entsprechenden Eintragungen abgegeben werden bevor das Praktikum bewertet werden kann. Abgabe im Sekretariat 26A210

 

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